Das hier:
Die erste Kette auf meinem Webstuhl.
Die ersten gewebten Fäden
Einblick in das Fach. Blick auf die Litzen.
So soll das Muster mal mit schönem Garn aussehen, das sind nur die Probefäden.
Das Aufziehen der Kette auf den Webstuhl ist wohl das, was am längsten dauert.
Mich hat es Nerven gekostet, da der Kettfaden fast die gleiche Farbe hat wie die Litzen. Es kostet eine Menge Konzentration, schlappe 480 Fäden in der richtigen Reihenfolge durch die Litzenaugen einzuziehen.
Glücklicherweise ist mir Sabine über den Weg gelaufen, die mich an die Hand genommen hat um mir bei den ersten Gehversuchem am Webstuhl zu helfen.
Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Dank für deine Geduld und Hilfe.
Wenn es dann irgendwann fertig ist, werden es hoffentlich schöne Geschirrtücher sein.
Ihr fragt euch jetzt sicher, warum ich mir das auch noch auflade?
Weben hat mich schon sehr lange interessiert. Vor etwa einem Jahr ist mir dann mein Webstuhl "über den Weg gelaufen" und stand nun aufgebaut unter dem Dach.
Ich hatte beschlossen, darauf zu warten, dass mir jemand über den Weg läuft, der mir bei den ersten Malen helfen kann. Dann kam Sabine. Es ist schön zu beobachten, dass manchmal einfach alles irgendwie von allein zu laufen scheint. Man muss nur Geduld haben.
Sicher kann man alles, was man am Webstuhl macht auch kaufen. Aber es ist einfach schön, zu sehen wie ein Gewebe entsteht. Fest steht, dass ich ganz sicher in den nächsten Jahren nicht in Massenproduktion gehen werde, aber hin und wieder wird es nun auch was Gewebtes geben.
Ich bin dann mal wieder auf Tauchstation.
Liebe Grüße
Sara

